Fraktionsübergreifender Antrag im Landtag auf einen Fond für Opfer von Straftaten

Die Fraktionen von CDU, GRÜNEN, SPD und FDP haben in der vergangenen Woche eine Bereitstellung von Mitteln in Höhe von 2 Mio. Euro für einen Opferfond aus dem Haushalt 2021 beantragt. Mit dem Fond soll bis Ende des Jahres unbürokratische Hilfe für Opfer von Kriminalität und Terror geschaffen werden.

Mit der Schaffung des Opferfonds soll den Überlebenden und Hinterbliebenen Hilfe geleistet werden, bei denen andere staatliche Hilfsmittel, wie beispielsweise das Opferentschädigungsgesetz (OEG), nicht mehr greifen. Hier soll der neue Fond nun Abhilfe schaffen und zur Bewältigung des erlittenen Unrechts und seiner Folgen beitragen.

Gerade angesichts des furchtbaren Hanauer Terroranschlags war es uns ein Anliegen, erneut zu unterstreichen, dass die Angehörigen der Opfer (weiterhin) nicht allein gelassen werden. Aber auch den Opfern der Amokfahrt von Volkmarsen kann der Fond zugutekommen.

Ähnliche Opferfonds gibt es bereits in anderen Bundesländern, die als Erfahrungswert und zur Schaffung der genauen Ausgestaltung der Richtlinien herangezogen werden.

Weitere Informationen können Sie der entsprechenden Pressemitteilung meiner Fraktion entnehmen unter: https://www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/fraktionen-von-cdu-g/

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